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Woher stammen die unzulässigen Werbeaufkleber an der Hauswand?

Werbung dient zur Information über neue Angebote. Doch manche Unternehmen übertreiben es, mit aggressiven Marketing-Strategien, die zum Ärgernis für viele Bürger werden. Längst resignieren viele über Werbeflyer und Werbemagazine, die wöchentlich den Briefkasten vollstopfen.

Unzulässige Werbeaufkleber steigern den Unmut, profitieren werden dabei aber höchstens die Unternehmen selbst. Es bleiben verärgerte Haus- und Wohnungsbesitzer zurück, die den Aufkleber mühsam abkratzen müssen.

Unzulässige Werbeaufkleber ärgern die Bevölkerung

Wie kann ein kleiner, harmlos wirkender und farbenfroher Aufkleber für Aufregung sorgen? Zum Beispiel dann, wenn dieser ungefragt an das Eigentum geklebt wird. Ob Fahrzeug oder Haustüre, die Aufkleber sind nur selten vom Eigentümer gewollt und dienen lediglich als Werbung für das abgebildete Unternehmen.

Vor allem Schlüsseldienste sind es, die ihre klebende Visitenkarten gut sichtbar an Eingangstüren anbringen. Zugegeben: In Hilfesituation, rettete die Nummer des Schlüsseldienstes schon so manchen, vor kleineren Erfrierungserscheinungen, wenn der Schlüssel Mal wieder von Innen im Schloss stecken geblieben war.

Dieser Umstand rechtfertigt jedoch nicht das unzulässige Vorgehen der Betriebe. Die Entfernung der Aufkleber kann nämlich nicht nur aufwendig, sondern auch teuer werden.

Die schwierige Entfernung aggressiver Werbeaufkleber

Einmal angebracht, lassen sich einige unzulässige Werbeaufkleber nur schwer entfernen. Damit der Aufkleber auch gegen Wind und Wetter trotzt, drucken heutzutage viele Unternehmen ihre Werbebotschaften auf möglichst widerstandsfähigen Papiersorten, die eine UV-Beschichtung besitzen und mit einer extra starken Klebefläche ausgestattet sind.

Ganz gleich, wo diese Sticker angeklebt werden, eine Entfernung läuft schwerfällig ab. Wer könnte es Eigentümern auch verübeln, wenn sie im Eifer des Gefechtes mit dem Messer versuchen den ungewollten Aufkleber zu entfernen und dabei Wände oder Türrahmen zerkratzen?

Je länger unzulässige Werbeaufkleber auf der Klebefläche verweilen, desto schwieriger lassen sich diese entfernen. Im Notfall muss der Aufkleber sogar mit speziellen und zumeist aggressiven Lösungsmitteln beseitigt werden, eine echte Tortur für sensible Holzrahmen.

Noch teurer wird die Beauftragung von Spezialfirmen, die bei der Beseitigung solcher Sticker helfen.

Hohe Preise, wenig Service

Die Methoden der Auftraggeber von Werbestickern sind nicht nur illegal, sie bieten auch nur selten einen seriösen Service. In den meisten Fällen wird die aggressive Werbeform mit einer Handynummer ausgestattet und von dubiosen Geschäftemachern genutzt.

Hohe Preise, wenig Service, sind das Resultat nach einem Anruf der Werbefirmen, die ihre Angebote auf den Stickern zur Schau stellen.

Prinzipiell handelt es sich um Sachbeschädigung

Rein rechtlich gesehen, definiert sich die Anbringung der Sticker sogar als Sachbeschädigung, je nach Aufwand der Entfernung.

Dies nachzuweisen gestaltet sich vor Gericht allerdings als schwierig, denn die Hintermänner unseriöser Schlüsseldienste oder anderer Werbeversprechen, sind nur schwer aufzufinden.

Zusätzlich hierzu erwecken die Aufkleber scheinbare Seriosität und untergraben örtliche Anbieter, die mit fairen Preisen und einer soliden Leistung zu überzeugen wissen. Experten raten dazu, unzulässige Werbeaufkleber schnellstmöglich zu entfernen, damit die Bewohner des Hauses nicht auf solche und ähnliche Angebote hereinfallen.

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