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Einzelhandel und digitaler Wandel – einkaufen im 21. Jahrhundert

Die Einkaufsmeilen haben sich in den letzten Jahrzehnten drastisch verändert. Leerstehende Geschäftslokale reihen sich an triste Handyläden und trendige Coffeeshops. Doch wo ist der Fachhandel geblieben? Mit Anbruch des digitalen Zeitalters hat der Onlinehandel das Konsumverhalten der Käufer nachhaltig verändert.

Im Netz können Kunden kaufen, was und wann sie wollen – 24/7. Herkömmliche Verkaufsflächen mit Öffnungszeiten bis 19 Uhr können im Konkurrenzkampf kaum gewinnen. Doch welche Chancen bietet der digitale Wandel für den Einzelhandel?

Online – von der Visitenkarte zur Website

Postwurfsendungen und Visitenkarten – es gibt sie noch immer, doch spielen sie in der Geschäftswelt mittlerweile eine Nebenrolle. Längst gilt ein Webauftritt als unverzichtbar für jeden noch so kleinen Laden. Denn wer gefunden werden will, zeigt sich im Netz. Mit der eigenen Domain ist es dabei längst nicht getan.

Um bei den Suchmaschinen ein gutes Ranking zu erlangen, kommt es auf professionelles Content Management an. Ob Start-up, KMU oder internationaler Konzern, keiner von ihnen kommt ohne Suchmaschinenoptimierung aus. Das Marketingteam gibt alles, um mit den passenden Keywords den jeweiligen Betrieb ganz nach vorne zu schreiben. Im Vordergrund steht der USP – Unique Selling Point. Was findet man hier, das sonst keiner hat?

On the road again – neue Geschäftsmodelle

Obwohl immer weniger Fachgeschäfte in den Fußgängerzonen zu finden sind, gibt es den Fachhandel nach wie vor – und zwar nicht nur im Internet. Es stimmt: Für jedes Hobby oder Interesse bietet der Internethandel einen Markt mit passendem Onlineshop.

Doch auch im digitalen Zeitalter sprießen „analoge“ Geschäftsmodelle wie Pilze aus dem Boden. Von stationärem Einzelhandel kann man dennoch in den seltensten Fällen sprechen. Erfolgreiche Start-ups zeigen, wie es geht. Der Einzelhandel ist keineswegs stationär, sondern in Bewegung. Mit Pop-up-Stores und mobilem Lieferservice kommen die Geschäfte dorthin, wo der sprichwörtliche Rubel rollt.

In alten Industriehallen schlagen Jungdesigner ihr Geschäft exklusiv für einen Tag auf und Künstler entdecken das Schaustellerleben mit Guerilla-Marketing neu. Im Stadtzentrum bekämpft Streetfood den kleinen Hunger zwischendurch. Die modernen Food Trucks gelten als hipp und haben mit dem gewöhnlichen Imbissstand wenig gemein.

Schließlich bekommt man am Tresen auf vier Rädern nicht die schnöde Currywurst oder eine Schale Pommes Rot-Weiß auf die Hand. Aus dem Food Truck werden Delikatessen gereicht und das schmeckt nicht nur Hipstern, sondern auch anderen hungrigen Mäulern. Die vorüberziehenden Geschäftslokale haben einen großen Vorteil: Kostenersparnis. Langfristige Mietverträge und eine teure Ladeneinrichtung spart man sich ganz einfach.

Damit die ungewöhnliche Produktdistribution von Erfolg gekrönt ist, kommt es auf cleveres Marketing an. Nur wenn man genügend Kundschaft anlockt, lohnt sich der unkonventionelle Vertriebsweg. Durch Pop-up Retail wird Einkaufen zum hautnahen Erlebnis und hier hat der Einzelhandel im Gegensatz zum E-Commerce die Nase vorn.

Ohne Papier – moderne Buchhaltung und mehr

Doch bei aller Inszenierung muss es hinter den Kulissen trotzdem mit rechten Dingen zugehen. Wer sich als Jungunternehmer für ein Leben entlang der Straße entschieden hat, kommt um so schnöde Aufgaben wie Buchhaltung dennoch nicht herum.

Die klingelnde Registrierkasse war jedoch gestern, ein flexibles POS-System ist in. Um erst gar keine dicken Papierberge anzusammeln, rüsten auch stationäre Unternehmen zunehmend auf das papierlose Büro um. INVENTORUM bietet Geschäftsleuten, die flexibel bleiben möchten, ein handliches Kassensystem im Einzelhandel fürs iPad an.

Clevere IT-Lösungen wie dieses erleichtern die Buchhaltung und sorgen für einen schmalen Aktenschrank. Immer häufiger laufen im modernen Einzelhandel das Geschäft vor Ort sowie der Onlinehandel parallel. Schließlich verschafft das Onlinegeschäft vielen Unternehmen ein attraktives Zubrot.

Durch durchdachtes Merchandising lassen sich Marketing und Zuverdienst im E-Commerce ganz einfach verbinden. Nur wer aufhört, gegen den Onlinehandel zu arbeiten und sich stattdessen die neuen technischen Möglichkeiten zunutze macht, wird im Einzelhandel – on- und offline – bestehen bleiben.

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