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Mit Wertschätzung zu einer besseren Unternehmenskultur

Die Arbeitswelt von heute ist anders als wir es bisher gewohnt war. Kaum jemand arbeitet 45 Jahre lang für dasselbe Unternehmen. Der Arbeitsmarkt ist viel flexibler geworden – dass wissen auch Mitarbeiter. Vor allem die jungen Fachkräfte wissen das und wollen für ein Unternehmen arbeiten, in dem sie sich wohlfühlen.

Für die Unternehmen bedeutet das, dass neue Wege bei der Mitarbeitermotivation gefunden werden müssen. Es reicht nicht mehr nur gute Gehälter zu bezahlen. Genauso wichtig wie ein gutes Gehalt und genügend Urlaubstage ist eine angenehme Unternehmenskultur und das Gefühl von den Kollegen und Vorgesetzten wergeschätzt zu werden.

Es fängt mit kleinen Gesten an

Diese Wertschätzung fängt in den kleinen Gesten an. Chefs sollten sich heute wirklich um ihre Mitarbeiter kümmern. Das ist beispielsweise die immer offene Tür und das klare Signal, für jedes Anliegen ein offenes Ohr zu haben.

Andere kleine Gesten der Wertschätzung sind beispielsweise bereitgestellter Kaffee oder ein Obstkorb, an dem sich die Mitarbeiter bedienen können, wie ihn Unternehmen wie My Fresh Farm anbieten und Büros in Städten wie Hamburg damit versorgen.

Es darf nicht bei kleinen Gesten bleiben

Eine solche Geste oder die Bier-Flatrate am Freitagnachmittag darf aber nicht die einzige Geste bleiben. Denn ansonsten fühlen sich die Mitarbeiter sich vor allem eines: nicht ernst genommen. Es darf nicht das Gefühl entstehen, dass am Unternehmen an allen Ecken und Enden gespart werden soll, für nichts Zeit und Geld da ist und der Obstkorb hierfür nur entschädigen soll.

Einer der schlimmsten Fehler, den ein Manager machen kann, ist der Satz „Das haben wir schonmal gemacht“ – so fühlen sich Mitarbeiter nicht ernst genommen und noch weniger wert geschätzt. Außerdem ist es kontraproduktiv für ein Unternehmen, die Meinungen der eigenen Mitarbeiter nicht anzuhören und gebührend zu würdigen – schließlich bezahlt man viel Geld für die Mitarbeiter.

Sich bei den Mitarbeitern für die geleistete Arbeit bedanken

Nicht jede Idee kann aufgenommen werden, aber für geleistete Arbeit kann man sich immer bedanken. Das gehört in vielen Unternehmen scheinbar nicht dazu – aber überall sonst bedankt man sich auch, wenn jemand etwas für einen tut, auch wenn man dafür bezahlt. Wenn ein Mitarbeiter eine Aufgabe wirklich gut bearbeitet hat, dann schadet es auch nicht, den Mitarbeiter dafür zu loben und später auch wieder ähnliche Aufgaben an diesen Mitarbeiter heranzutragen. So signalisiert man ganz deutlich, dass man die Expertise des Kollegen erkannt hat und diese schätzt.

Verantwortung an Mitarbeiter übertragen

Ein Mitarbeiter ist zuverlässig, engagiert und kann gute Arbeitsergebnisse vorweisen. Dann ist es auch an der Zeit ihm mehr Verantwortung zu übertragen. Die Arbeit, die der Mitarbeiter offensichtlich sehr gut erledigen kann, kann er sich wahrscheinlich auch besser organisieren und zurechtlegen als jemand anderes. Warum sollte man also dem Mitarbeiter nicht auch die Freiheit geben, hier gestalterisch tätig zu sein?

Das ist die Gelegenheit die Workload effizienter auf die Belegschaft des Betriebes zu verteilen und andere Schultern mit anderen Qualitäten mehr Luft für die Arbeit zu lassen, die sie besonders gut können.

Mit steigender Verantwortung signalisiert man den Mitarbeitern auch, dass sie perspektivisch mit mehr Gehalt rechnen können – das motiviert zusätzlich das in sie gesetzte Vertrauen nicht zu enttäuschen.

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