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Salzburg – die Stadt des gelben und weißen Goldes

Die viertgrößte Stadt Österreich ist reich – nicht nur reich an Geschichte und Kultur, tatsächlich ist sie buchstäblich reich geworden mit dem Salzhandel über die Flüsse Salzach, Saalach und die nahe Donau. Und reich wurden die Salzburger Erzbischöfe wegen den schier unerschöpflichen Goldvorkommen in den nahen Tauern, in denen schon in der Antike Gold gewonnen wurde.

Das weiße Gold an der Salzach

Man glaubt es kaum – früher war Salz fast so wertvoll wie Gold und die großen Vorkommen in dem Gebiet, in dem das schöne Salzburg heute steht und zu Recht Scharen von Touristen anlockt, waren die Grundlage für dessen Besiedelung. Die Kelten begannen das Steinsalz am Dürrnberg unter Tage abzubauen. Damals natürlich ohne Licht im Stollen – offenes Feuer hätte den Erstickungstod bedeutet. Auf der Grundlage des Reichtums aus diesem Mineral entstand ein ganzes keltisches Fürstentum, von römischen Geschichtsschreibern Noricum genannt.

Die Römer eroberten das Gebiet um die Zeitenwende und wussten welchen Schatz sie mit den Bergwerken um das damalige Iuvavum an sich reißen konnten. Sie bauten die Handelswege zu Lande und zu Wasser aus und verbrachten das weiße Gold in ihr ganzes Imperium.

Im Mittelaltern wussten die Erzbischöfe der Stadt den Reichtum einzusetzen und das Erzbistum Salzburg konnte unermesslichen Reichtum anhäufen – wovon die prächtigen Bauten bis heute zeugen. Mit allen Mitteln verteidigten die Erzbischöfe ihr Kapital – das Steingold – und führten gleich mehrere Salzkriege im Mittelalter und der frühen Neuzeit. Erzbischof von Raitenau verlor 1611 in einem Streit mit Bayern wegen der Saline des Herzogs. Selbst mit den mächtigen Habsburgern im nahen Wien lagen die Bischöfe mehr als einmal im Clinch.

Das gelbe Gold aus den Tauern

Seit dem späten Mittelalter konnten die Erzbischöfe Salzburgs ihren Reichtum mit den Goldvorkommen in den nahen Alpen mehren. In den Tauern wurde zwar schon in grauer Vorzeit das begehrte Edelmetall aus den Flüssen und Bächen gewaschen, aber mit Goldfunden in den Bergen um das Zillertal wuchs der Reichtum der Stadt noch weiter.

Von diesem Reichtum zeugen bis heute die prachtvollen Gebäude der uralten Stadt. An der Stiftskirche und den übrigen dazugehörigen Gebäuden erstrahlen die goldenen Verzierungen wie eh und je. Die Kultur, für die Salzburg berühmt ist, wäre ohne den Reichtum aus dem weißen und gelben Gold nicht möglich gewesen. Mozart hätte keine Anstellung in der Stadt an der Salzach bekommen, wenn das Gold nicht gewesen wäre. Ohne jenes Salzburger Gold gäbe es jetzt keine jährlichen Festspiele – und keine Mozartkugeln.

Ein weiteres Zeugnis des vielen Golds in der Stadt sind die vielen Goldhändler, die bis heute in der Stadt vertreten sind. Von altehrwürdigen Goldhändlern bis hin zu innovativen Händlern wie Goldpost24.at, die hier Offline- und Onlinehandel verbinden möchten, sind alle vertreten.

Bis heute wird um Salzburg herum Gold gefördert. Die Minen werden noch immer ausgebaut und neue wie die in Rotgülden eröffnet. Salzburg kann sich freuen – das Kapital der Vergangenheit, die einzigartige Geschichte und Kultur der Stadt, lockt zu recht Touristen in die Stadt, die einen Wirkungsort Mozarts sehen möchten und gleichzeitig kann sich die Stadt auf die Einnahmen aus dem Edelmetallbergbau noch für einige Zeit verlassen.

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