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Fortbildung: Der Meister für Kraftverkehr im Überblick

Die Weiterbildung zum Meister für Kraftverkehr, ehemals Kraftverkehrsmeister, gehört zu den höchsten Abschlüssen und ist einem vollwertigen Bachelor gleichgestellt. Damit bietet die Fortbildung viele Möglichkeiten zum beruflichen Aufstieg und weiteren Entwicklungen durch die Zulassung für ein Studium oder die Aufstiegsfortbildung aus dem betriebswirtschaftlichen Bereich.

Ein Meister für Kraftverkehr qualifiziert sich durch seine Ausbildung für Führungspositionen in mittleren und großen Unternehmen und kann sich in vielfältigen Aufgabenbereichen beweisen. Aufgrund der hohen Kompetenzen werden Meister für Kraftverkehr von Unternehmen gesucht und können eine breit gefächerte Perspektive auf dem Arbeitsmarkt erwarten.

Aufgabenbereiche im Beruf

Ein Meister für Kraftverkehr funktioniert in einem Unternehmen als Verbindung zwischen Management und den Beschäftigten. Bei mittleren bis großen Unternehmen fungiert der Meister für Kraftverkehr als eine Führungsposition für Organisation und Personalmanagement.

In dieser Tätigkeit werden die Abläufe innerhalb des Unternehmens geplant und in ihrer Durchführung überwacht. Dazu gehört ebenfalls die Führung von Mitarbeitern und die betriebliche Betreuung von Ausbildungen. Der Ausbilderschein gehört dabei zu einer Weiterbildung als Meister für Kraftverkehr und ermöglicht die Kompetenzen, Ausbildungen zu planen und bei der Anstellung der Auszubildenden beteiligt zu sein.

Ein Meister für Kraftverkehr ist ebenfalls zuständig für den Ablauf des Betriebsprozesses bei Transportunternehmen und Speditionen. Dafür gehören zu der Weiterbildungen Kompetenzen in Fuhrparktechniken und allgemeine Führungsqualitäten.

Qualifikationen für den Beruf

Die notwendigen Kenntnisse für einen Meister für Kraftverkehr schließen den Ausbilderschein und fachrichtungsübergreifende und handlungsspezifische Qualifikationen ein. Als künftiger Ausbilder werden die Planung und Vorbereitung einer Ausbildung, sowie die Prüfung der Ausbildungsvoraussetzungen vermittelt.

Die fachübergreifenden Basisqualitäten des Lehrmaterials für die IHK Prüfung zum Meister für Kraftverkehr (IHK) schließen rechtliche und betriebswirtschaftliche Kompetenzen ein. Dazu gehören Methoden der Information, Kommunikation und Planung für eine reibungslose Zusammenarbeit im Betrieb.

Den dritten Bestandteil der Fortbildung zum Meister für Kraftverkehr sind die Handlungsspezifischen Qualifikationen. Dabei werden Kenntnisse in Organisation, Personalmanagement und Fuhrparktechniken vermittelt.

Ein Meister für Kraftverkehr ist ebenso für betriebliches Kostenwesen, wie für den Arbeitsschutz in seinem Arbeitsbereich verantwortlich. Hier werden außerdem die Kommunikationssysteme und das Qualitätsmanagement überwacht. Für die notwendigen Führungskompetenzen lernt ein Meister für Kraftverkehr die verschiedenen Tätigkeitsbereiche der Personalentwicklung und des Personalmanagement kennen. Damit bietet die Weiterbildung eine vielseitige Entwicklung und unterschiedliche Einsatzbereiche im Beruf.

Zulassungsvoraussetzungen für den Meister für Kraftverkehr

Die Zulassungsvoraussetzungen für die Fortbildung zum Meister für Kraftverkehr können durch eine abgeschlossene Ausbildung in einem Beruf aus dem Kraftverkehrsbereich erbracht werden.

Alternativ bietet eine Ausbildung in einem anderen Beruf mit mindestens einjähriger Berufserfahrung die Möglichkeit zum Einstieg in die Weiterbildung. Diese Voraussetzungen qualifizieren für den Prüfungsteil der fachrichtungsübergreifenden Basisqualifikationen.

Für die Prüfung der handlungsspezifischen Qualifikationen wird entweder eine bereits abgelegte Prüfung der fachübergreifenden Basisqualifikationen oder ein weiteres Jahr Berufserfahrung benötigt. Um den Meister für Kraftverkehr abzuschließen, gibt es Kursangebote die in Voll- oder Teilzeit auf die Prüfung vorbereiten.

Förderungsmöglichkeiten für die Fortbildung

Wird ein Kurs für die Vorbereitung auf die IHK Prüfung zum Meister für Kraftverkehr absolviert, gibt es staatliche Förderungsmöglichkeiten für eine finanzielle Unterstützung. Das Aufstiegsbafög, ehemaliges Meisterbafög, übernimmt bis zu 64% der Gesamtkosten. Dazu können auch die Kosten für den Ausbilderschein und die IHK Prüfung inbegriffen sein.

Der Rahmen der Unterstützung ist abhängig von Alter, Einkommen und Vermögen. Die Möglichkeiten für eine Förderung können im Vorfeld der Weiterbildung durch Beratungen abgesprochen werden. Wird die Weiterbildung in Vollzeit absolviert, unterstützt ein Zuschuss den Lebensunterhalt. Bei Familien mit Kindern oder Alleinerziehenden wird dieser monatliche Zuschuss für Kinderbetreuung und andere Bedürfnisse erhöht.

Die finanzielle Förderung bietet die Möglichkeit, mit dem Meister für Kraftverkehr eine Weiterbildung abzuschließen, die mit einem Bachelor gleichgestellt werden kann. Damit werden viele Perspektiven und Möglichkeiten für die berufliche Zukunft eröffnet.

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