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Einstieg in den Aktienhandel – So erkennt man gute Aktien

In Deutschland wird immer seltener in Aktien investiert. Die Deutschen besitzen insgesamt nur knapp über drei Millionen Aktion. Dies ist allerdings kaum verwunderlich, denn viele Kleinanleger wurden durch die Finanzkrise abgeschreckt.

Nun fehlt vielen Deutschen der Mut, sich wieder an Aktien heranzutrauen – dadurch verpassen sie allerdings große Chancen. Gewinne sind natürlich niemals garantiert, dennoch kann ein wenig Nachhilfe beim Thema Aktien nicht schaden. Es reichen beispielsweise ein paar einfache Schritte, um Daytrader zu werden. Wie eine wirklich gute Aktie erkannt werden kann, zeigt der folgende Artikel.

Einfach ist gut

Der legendäre Investor Warren Buffet aus den USA rät, nur das zu kaufen, was verstanden wird. Dies klingt im ersten Moment banal, ist deswegen allerdings nicht weniger wahr. Werden die Produkte eines Unternehmens nicht verstanden, sollten von diesem auch keine Aktien erworben werden. Zwar können an der Börse natürlich auch Aktien von Unternehmen, die hochgradig komplexe Computerchips produzieren, hohe Gewinne einbringen, doch für Anleger wird es dadurch schwerer, langfristig die Geschäftsaussichten zu bewerten.

Auf Bekanntheit setzen

Besonders interessant für Anfänger im Aktienbereich sind Unternehmen, die eine weltweite Bekanntheit genießen und sich auf dem Markt bereits seit langer Zeit etabliert haben.

In Krisenzeiten ist es für diese Unternehmen einfacher, zu überstehen und ihre Marktposition gegenüber dem Wettbewerb zu verteidigen. Bekannte Beispiele dafür sind zum Beispiel McDonald’s oder Coca-Cola.

Die Rendite

Eine Aktie ist umso rentabler, desto höher ihre Dividendenrendite ausfällt. Allerdings ist es nicht möglich, die zukünftige Kursentwicklung von der Dividendenrendite abzuleiten.

Dadurch kann es passieren, dass die Entwicklung von Aktien, die hohe Dividenden ausschütten, negativ verläuft. Umgekehrt gilt natürlich das Gleiche. Dennoch lässt die Kennziffer in der Regel auf eine erfolgsversprechende Aktie schließen.

Der Gewinn

Bei der Auswahl ihrer Aktien konzentrieren sich viele Anleger vor allem auf das KGV, also das Verhältnis von Kurs und Gewinn. Ein niedriger KGV ist dabei erstrebenswert. Dennoch ist es wichtig, genau darauf zu achten, auf welchem Gewinn die Berechnungen der Experten beruhen, also beispielsweise den Gewinn des vergangenen Jahres oder der des zukünftigen.

Die Analysten neigen dazu, in guten Zeiten die Gewinnerwartungen zu hoch anzusetzen. Daher können Anleger durch ein niedriges KGV durchaus getäuscht werden. Es kommt daher darauf an, zu prüfen, ob ein Unternehmen seine Profitabilität bereits über mehrere Jahre beweisen konnte.

Der Wert eines Unternehmens

Das KBV, das sogenannte Kurs-Buchwert-Verhältnis, gibt Aufschluss darüber, ob ein Börsenunternehmen über eine günstige Bewertung verfügt. Dieses Verhältnis wird errechnet, indem der aktuelle Aktienkurz zu den jeweiligen Vermögenswerten in Relation gesetzt wird.

Die Chancen für Anleger sind dabei umso größer, je niedriger das Kurs-Buchwert-Verhältnis ausfällt. Dies gilt allerdings nur, wenn dem Unternehmen keine Insolvenz oder hohe Abschreibungen drohen.

Hohe Liquidität in Krisenzeiten

Unternehmen, die über nur wenig liquide Mittel verfügen und hohe kurzfristige Schulden haben, sind einem großen Risiko ausgesetzt. In Krisenzeiten spielt das Verhältnis von kurzfristigen Verbindlichkeiten und liquiden Mitteln nämlich eine nicht zu vernachlässigende Rolle.

Aufschluss darüber liefert der Cash-Ratio oder die Barliquidität. Abhängig von der jeweiligen Branche können die Anforderungen allerdings durchaus variieren. Es gilt dennoch, dass der Wert umso besser ist, desto höher dieser ausfällt.

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