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Bitcoins im E-Commerce: Alles wichtige für Online-Händler

Im Alltag stehen unterschiedliche Möglichkeiten zur Verfügung, wie man die Kryptowährung Bitcoin nutzen bzw. damit bezahlen kann. Schlussendlich gibt es immer mehr Online Händler, die neben der Kreditkarte, der Sofortüberweisung oder PayPal nun auch digitale Währungen – hier in erster Linie natürlich den Bitcoin – akzeptieren. Aber worauf ist zu achten, wenn man mit einer Kryptowährung bezahlen will?

Wie man mit dem Bitcoin bezahlen kann

In erster Linie benötigt der Kunde das sogenannte Wallet – das ist das digitale Portemonnaie, in welchem die Coins der Kryptowährung aufbewahrt werden. Akzeptiert der Online Händler die Bezahlung mit Kryptowährungen, so gibt es nun drei Möglichkeiten:

Möglichkeit Nummer 1: Die Bitcoin-Adresse wird angezeigt und der Kunde muss diese sodann in die Bezahladresse seiner Wallet einfügen.

Möglichkeit Nummer 2: Der Kunde scannt den QR Code mit seiner Wallet App ein.

Möglichkeit Nummer 3: Die Schaltfläche im Online Shop führt sofort zur Wallet des Kunden; die Bezahladresse wird automatisch in das Bezahlfeld des digitalen Portemonnaies eingefügt.

Möglichkeit Nummer 2, also die Nutzung des QR Codes, wird in der Regel in physischen Geschäften, also im stationären Handel, angeboten.

Zahl der Händler, die Bitcoin und Co. akzeptieren, steigt

Heute stehen bereits einige Anbieter zur Verfügung, die sodann den Bitcoin akzeptieren. So unter anderem Steam. Der Marktführer im Bereich der Spiele-Vertriebsplattformen mag zwar noch einen relativ komplizierten wie aufwendigen Bezahlprozess verfolgen, da hier zunächst die digitalen Coins als Geldguthaben auf den Account zu übertragen sind, doch letztlich wird es nur eine Frage der Zeit sein, bis dieses System verbessert wird.

Essen bestellen und mit Bitcoin bezahlen? Ebenfalls möglich. Lieferando akzeptiert Zahlungen mit dem Bitcoin. Und da auch die Schwesterunternehmen die digitale Währung akzeptieren, steht das Angebot nicht nur in Deutschland zur Verfügung.

Auch auf diversen Spenden-Seiten steht bereits die Bezahlmöglichkeit mit Bitcoin zur Verfügung. Dazu gehören etwa Wikipedia und Wikileaks. Greenpeace wirbt ebenfalls damit, nun mit Bitcoin unterstützt werden zu können.

Obwohl die Zahl der Akzeptanzstellen steigt, so kann noch lange nicht von einem Durchbruch geredet werden. Das liegt wohl in erster Linie an den enormen Preisschwankungen. All jene, die den Bitcoin nicht nur als Währung sehen, sondern auch als Spekulationsobjekt nutzen, beispielweise über Bitcoin Evolution spekulieren, wissen, dass es stets nach oben wie nach unten gehen kann.

Gleich auf der Startseite hinweisen

Jedoch darf man sich als Geschäftstreibender über den einen oder anderen Vorteil freuen, wenn der Bitcoin als Bezahlmethode akzeptiert wird. Nicht nur, dass dadurch eine immer größer werdende Zielgruppe angesprochen wird, ist das Empfangen der Kryptowährung gebührenfrei. Zudem kommt es bei Bitcoin-Überweisungen zu einer kürzeren Transaktionsdauer – besonders mit Blick auf den internationalen Bereich.

Wagt man den Schritt und will in seinem Online Shop den Bitcoin als Bezahlmethode akzeptieren, so ist es ratsam, gleich auf der Startseite darauf hinzuweisen, dass hier mit der Kryptowährung bezahlt werden kann. Im Idealfall platziert man einen Button mit „Wir akzeptieren Bitcoin“.

Wird mit Bitcoin bezahlt, so gibt es natürlich das eine oder andere Betrugsrisiko. So werden von Betrügern etwa gefälschte Rechnungen an die Kunden des Online Shops übermittelt – inklusive einer falschen Bitcoin-Adresse. Wird der anfallende Betrag mit Bitcoin überwiesen, so gibt es keine Möglichkeit einer Rückbuchung. Damit dieses Risiko so gut wie möglich reduziert werden kann, ist es wichtig, dass der Online Shop die Bitcoin-Adresse per Secure-SSL zustellt.

Das Risiko ist gering

Da die Nachfrage steigt, wächst auch die Zahl der sogenannten Bitcoin Payment-Provider. Einer der bekanntesten Anbieter ist Bitpay. Dem Online Händler wird hier die Möglichkeit geboten, die Zahlungsabwicklungen genauso sicher wie einfach zu gestalten, als würde noch immer die seit Jahren (mitunter seit Jahrzehnten) altbekannte Bezahlmethode mit einer Fiatwährung zur Verfügung stehen. Denn aufgrund der Tatsache, dass der Online Händler den Betrag sofort in Euro (oder der gewählten Währung) auf das Konto gutgeschrieben kommt, muss dieser keine Angst vor etwaigen Preisschwankungen haben.

Es besteht aber auch die Möglichkeit, die Bezahlung in Bitcoin oder aufgeteilt – 30 Prozent in Bitcoin, 70 Prozent in Euro – gutgeschrieben zu bekommen.

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